Du überlegst, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten? Für jedes der 32 Länder – alle 27 EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich – findest du die wichtigsten Arbeitsmarktzahlen und erfährst, wo die Jobs sind, wie du dich bewirbst, wie es mit Lohn und Arbeitsbedingungen aussieht, welche Studentenjobs es gibt und was du in den ersten Wochen erledigen musst. Allgemeine Tipps zu Jobsuche, Lebenslauf und deinen Rechten: Wie du einen Job im Ausland findest – 10 praktische Ratgeber »
Das klarste offizielle Signal dafür, wo Arbeitskräfte fehlen, ist die Mangelberufsliste. Für 2026 nennt die Regierung 64 bundesweite Mangelberufe (Fachkräfteverordnung 2026, BGBl. II Nr. 316/2025) – Berufe, in denen beim AMS weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine gemeldete offene Stelle kommen. Dazu gehören:
Dazu kommt in jedem Bundesland (außer Wien) eine eigene regionale Liste. Auch der Tourismus stellt viele Saisonkräfte für die Winter- und Sommersaison ein – in Hotels, Restaurants und Skigebieten.
Für Absolventen stehen die Chancen in technischen Bereichen, in der IT und im Gesundheitswesen am besten. Manche Arbeitgeber schreiben Stellen auf Englisch aus und nehmen Bewerbungen auf Englisch an – aber für die meisten Jobs und für den Alltag macht Deutsch einen großen Unterschied.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.