Du überlegst, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten? Für jedes der 32 Länder – alle 27 EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich – findest du die wichtigsten Arbeitsmarktzahlen und erfährst, wo die Jobs sind, wie du dich bewirbst, wie es mit Lohn und Arbeitsbedingungen aussieht, welche Studentenjobs es gibt und was du in den ersten Wochen erledigen musst. Allgemeine Tipps zu Jobsuche, Lebenslauf und deinen Rechten: Wie du einen Job im Ausland findest – 10 praktische Ratgeber »
Laut EURES gibt es in Spanien den größten Fachkräftemangel bei Gesundheitsfachkräften, Bedienern stationärer Anlagen und Maschinen und Hilfskräften in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Die Regionen haben zusätzlich eigenen Bedarf, zum Beispiel:
Der offizielle Katalog der schwer zu besetzenden Berufe (Catálogo de Ocupaciones de Difícil Cobertura) für das dritte Quartal 2026 nennt in allen Provinzen Gebäudeelektriker, Tischler und Monteure für Aluminium, Metall und PVC sowie Kranführer – dazu Berufe in der Handelsschifffahrt und im Profisport.
Landesweit sieht EURES mehr Bewerber als Stellen in Naturwissenschaft und Ingenieurwesen sowie bei kaufmännischen und Verwaltungsfachkräften – Absolventen dieser Fächer haben also starke Konkurrenz. Die Landwirtschaft stellt Saisonkräfte für die Weinlese (September) und die Olivenernte (Dezember/Januar) ein, und in Tourismusregionen finden viele Menschen Arbeit in Hotels und Restaurants.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.