In Italien gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn – der Lohn wird in nationalen Tarifverträgen (CCNL) festgelegt, die oft ein 13. und 14. Monatsgehalt vorsehen. Arbeitgeber sagen, dass sie fast die Hälfte der gesuchten Leute nur schwer finden – vor allem Facharbeiter und Techniker –, während Tourismus und Handel am meisten einstellen. Hier erfährst du, wo du nach einem Job suchen kannst, wie du dich bewirbst und was du in den ersten Wochen erledigen musst.
Italienische Arbeitgeber haben echte Probleme, Leute zu finden. In der Arbeitgeberumfrage, die EURES zitiert (Oktober–Dezember 2024), war die Besetzung bei 49,3 % aller gesuchten Stellen schwierig – bei Facharbeitern waren es 66,2 %, bei technischen Berufen 52,4 %. Am schwersten zu besetzen sind:
Für Absolventinnen und Absolventen nennt die nationale Plattform SIISL derzeit unter anderem Buchhalter, Bürokräfte, Pflegekräfte, Techniker für Vertrieb und Verkauf sowie Apotheker als besonders gefragte Profile.
Die meisten Jobs bietet der Tourismus (laut dieser Umfrage 245.000 geplante Einstellungen), danach folgt der Handel (207.000). Arbeit im Tourismus ist stark saisonabhängig, vor allem im Süden und auf den Inseln.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.