In Griechenland ist der Mindestlohn am 1. April 2026 auf 920 € pro Monat gestiegen, und der Lohn wird normalerweise 14-mal im Jahr gezahlt. Die Arbeitslosigkeit ist von 12,5 % im Jahr 2022 auf 8,9 % im Jahr 2025 gesunken, die Jugendarbeitslosigkeit von 31,4 % auf 19,1 %. Der Tourismus schafft viele Saisonjobs, vor allem im Sommer. Hier erfährst du, wo du nach Jobs suchst, wie du dich bewirbst und was in den ersten Wochen zu tun ist.
Laut EURES sind das die Berufsgruppen mit dem größten Fachkräftemangel in Griechenland:
Die meisten Menschen arbeiten im Groß- und Einzelhandel und im Gastgewerbe. Durch den Tourismus sind viele Jobs saisonal: Die Inseln der Südlichen Ägäis, die Ionischen Inseln und Kreta brauchen im Frühling und Sommer viel zusätzliches Personal in Hotels, Restaurants, Catering und Unterhaltung. Saisonkräfte im Tourismus haben ein Recht darauf, in der nächsten Saison wieder eingestellt zu werden.
Mehr Bewerber als Stellen gibt es bei juristischen, sozialen und kulturellen Berufen, in Naturwissenschaft und Ingenieurwesen sowie bei Lehrkräften – Absolventen dieser Fächer haben also starke Konkurrenz. Die Arbeitslosigkeit ist außerdem je nach Region sehr unterschiedlich: Am niedrigsten ist sie in der Südlichen Ägäis, am höchsten in Westmakedonien.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.