Freizügigkeit für Bürger der EU und der EFTA, eine Arbeitslosenquote von 4,9 % (EU: 6,0 %) und eine gesetzliche Höchstarbeitszeit von 45–50 Stunden pro Woche. Einen nationalen Mindestlohn gibt es nicht, aber fünf Kantone haben einen – in Genf 24,59 CHF pro Stunde im Jahr 2026. Hier erfährst du, wo du nach Jobs suchst, wie du dich bewirbst und welche Bewilligungen und Anmeldungen du brauchst.
Die Schweiz hat 9,1 Mio. Einwohner und eine Beschäftigungsquote weit über dem EU-Durchschnitt: 82,4 % der 20- bis 64-Jährigen haben einen Job (EU: 76,1 %).
Die Arbeitslosigkeit ist leicht gestiegen – von 4,1 % im Jahr 2022 auf 4,9 % im Jahr 2025 –, liegt aber immer noch unter dem EU-Durchschnitt von 6,0 %. Die Jugendarbeitslosigkeit (15–24 Jahre) beträgt 8,8 %, deutlich weniger als die 15,2 % in der EU.
Die Schweiz gehört weder zur EU noch zum EWR, aber ein Freizügigkeitsabkommen gibt Bürgern der EU und der EFTA das Recht, hier zu leben und zu arbeiten. Du brauchst trotzdem eine Aufenthaltsbewilligung des Kantons (oder, bei kurzen Jobs, eine Meldung durch deinen Arbeitgeber). Die Arbeitssprache hängt von der Region ab: Deutsch (von mehr als 60 % der Bevölkerung gesprochen), Französisch oder Italienisch.
Kroatische Staatsangehörige: 2026 gelten keine Kontingente, und ab dem 1. Januar 2027 gilt die volle Freizügigkeit.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.