Der gesetzliche Mindestlohn in Lettland liegt 2026 bei 780 € pro Monat, und für Überstunden gibt es einen Zuschlag von mindestens 100 %. 78,2 % der 20- bis 64-Jährigen haben einen Job – mehr als im EU-Durchschnitt. Arbeitgeber suchen vor allem IKT-Fachleute, Ingenieure, Bau- und Metallarbeiter sowie Gesundheitsfachkräfte – und für die meisten Jobs brauchst du Lettisch.
Lettland ist ein Land an der Ostsee mit 1,8 Mio. Einwohnern und einer Beschäftigungsquote über dem EU-Durchschnitt: 78,2 % der 20- bis 64-Jährigen haben einen Job (EU: 76,1 %).
Die Arbeitslosigkeit liegt seit Jahren etwa auf demselben Niveau – 6,9 % im Jahr 2022, 6,5 % im Jahr 2023 und 6,9 % in den Jahren 2024 und 2025. Das ist mehr als der EU-Durchschnitt von 6,0 %. Die Jugendarbeitslosigkeit ist etwas niedriger als in der EU insgesamt: 14,8 % bei den 15- bis 24-Jährigen, verglichen mit 15,2 %.
Mit einer Staatsangehörigkeit der EU, des EWR oder der Schweiz brauchst du keine Arbeitserlaubnis – du hast freien Zugang zum lettischen Arbeitsmarkt. Was du für die meisten Jobs aber brauchst, ist Lettisch: Es ist die einzige offizielle Staatssprache, und laut EURES sind ausreichende Lettischkenntnisse nötig, wenn du dich auf einen Job bewirbst.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.