Der nationale Mindestlohn liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 14,15 € pro Stunde, Amtssprachen sind Irisch und Englisch, und die offiziellen Mangellisten nennen Fachkräfte aus IKT, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Gesundheit. Hier erfährst du, wo du nach Jobs suchst, wie du deine PPS-Nummer bekommst und was sich ändert, wenn du von außerhalb der EU kommst.
Irland ist ein Land mit 5,5 Mio. Einwohnern und einer Beschäftigungsquote über dem EU-Durchschnitt: 80,2 % der 20- bis 64-Jährigen haben einen Job (EU: 76,1 %).
Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, auch wenn sie leicht gestiegen ist – von 4,5 % im Jahr 2022 auf 4,7 % im Jahr 2025. Das liegt unter dem EU-Durchschnitt von 6,0 %. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist niedriger als in der EU insgesamt: 11,8 % bei den 15- bis 24-Jährigen, gegenüber 15,2 % – sie ist aber seit 2022 von 10,1 % gestiegen.
Mit einer Staatsangehörigkeit eines EU- oder EWR-Landes brauchst du weder eine Arbeits- noch eine Aufenthaltserlaubnis – du kannst herziehen, einen Job suchen und zu denselben Bedingungen arbeiten wie irische Staatsangehörige. Auch britische Staatsangehörige dürfen dank des gemeinsamen Reisegebiets (Common Travel Area) ohne Genehmigung in Irland leben und arbeiten. Amtssprachen sind Irisch und Englisch – wenn du gut Englisch sprichst, kannst du also gleich mit Bewerbungen loslegen, ohne erst eine neue Sprache zu lernen.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.