Kein gesetzlicher Mindestlohn – die Bezahlung regeln Tarifverträge –, eine normale Arbeitswoche von rund 37 Stunden und mindestens fünf Wochen bezahlter Urlaub. Für die meisten Stellen brauchst du kein Dänisch. Hier erfährst du, in welchen Branchen Personal fehlt, wo du nach Jobs suchst und wie du dein EU-Aufenthaltsdokument, deine CPR-Nummer und deine Steuerkarte bekommst.
Dänemark hat 6,0 Mio. Einwohner und eine Beschäftigungsquote über dem EU-Durchschnitt: 79,8 % der 20- bis 64-Jährigen haben einen Job (EU: 76,1 %).
Die Arbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren gestiegen – von 4,5 % im Jahr 2022 auf 6,4 % im Jahr 2025 – und liegt jetzt leicht über dem EU-Durchschnitt von 6,0 %. Die Jugendarbeitslosigkeit (15–24 Jahre) beträgt 13,8 %, weniger als die 15,2 % in der EU.
Als Bürger der EU, des EWR oder der Schweiz brauchst du weder Aufenthalts- noch Arbeitserlaubnis. Bleibst du länger als drei Monate, meldest du dich an und bekommst ein EU-Aufenthaltsdokument. Ein großes Plus: Laut Workindenmark, dem öffentlichen Rekrutierungsservice, brauchst du für die meisten Stellen kein Dänisch – für manche aber schon, vor allem im Gesundheitswesen.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.