In Italien gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn – der Lohn wird in nationalen Tarifverträgen (CCNL) festgelegt, die oft ein 13. und 14. Monatsgehalt vorsehen. Arbeitgeber sagen, dass sie fast die Hälfte der gesuchten Leute nur schwer finden – vor allem Facharbeiter und Techniker –, während Tourismus und Handel am meisten einstellen. Hier erfährst du, wo du nach einem Job suchen kannst, wie du dich bewirbst und was du in den ersten Wochen erledigen musst.
Die öffentliche Arbeitsvermittlung in Italien liegt bei den Regionen und läuft über lokale Arbeitsämter (Centri per l’impiego). Für ihre Angebote brauchst du die italienische digitale Identität SPID und eine Erklärung, dass du für eine Arbeit zur Verfügung stehst (DID). Jedes Zentrum bietet auch EURES-Dienste an. Hier fängst du an:
Viele Unternehmen veröffentlichen Stellen auf ihren eigenen Websites, und Initiativbewerbungen sind üblich. Auch LinkedIn und berufliche Netzwerke, die Websites der Handelskammern und Zeitungen lohnen sich.
Schritt-für-Schritt-Tipps zu Jobsuche, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch für jedes EU-Land findest du in So findest du einen Job im Ausland – 10 praktische Ratgeber.
Kennzahlen: Eurostat (Bevölkerung am 1. Januar 2026; Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquoten 2025; Mindestlöhne Juli 2026); für das Vereinigte Königreich – Office for National Statistics (britisches Statistikamt); für Liechtenstein – nationale Statistik. Länderinformationen: EURES – Lebens- und Arbeitsbedingungen, die öffentlichen Arbeitsverwaltungen und die offiziellen Regierungswebsites, die bei jedem Land aufgeführt sind. Regeln, Schwellenwerte und Beträge können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.