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Staat

Slowakei - um Arbeit zu suchen

Staat: Slowakei
Amtssprachen: Slowakisch
Staatsform: Parlamentarische Republik
Einwohnerzahl: 5,4 Millionen
Hauptstadt: Bratislava
Währung: Euro (EUR)
EU- oder EWR-Mitglied: EU
Telefonvorwahl: +421
Internet-Ländercode: .sk

Warum dieses Land?

Die als "Tatra-Tiger" bezeichnete slowakische Wirtschaft erlebte vor der weltweiten Rezession eine Phase nachhaltigen Wachstums. Seitdem zeichneten sich nur langsam Erholungstendenzen ab. In den letzten Jahren ist die Zahl der Beschäftigten und die Zahl der Stellen jedoch gestiegen. Neben der IT-Branche verzeichneten Warentransport und -lagerung, Informations- und Kommunikationstätigkeiten sowie die industrielle Fertigung einen Zuwachs. Automobilherstellung und Elektrotechnik sind die wichtigsten Branchen - die Slowakei stellt weltweit die meisten Autos pro Kopf her.

Neben diesen arbeitsbezogenen Aspekten hat dieses kompakte Binnenland noch vieles mehr zu bieten. Es verfügt über eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und hat viele Naturschönheiten und kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie historische Städte, eindrucksvolle Höhlen und traumhafte Berglandschaften mit lebendigen Wintersportorten.

Arbeitsuche

Stellenanzeigen werden im Internet sowie in nationalen und regionalen Zeitungen veröffentlicht. Internet-Jobportale, private Personalbeschaffungsfirmen und die staatliche Arbeitsverwaltung (PES) veröffentlichen freie Stellen in der Slowakei auf ihren Websites. Diese Stellenanzeigen enthalten alle Informationen über die Stelle und ihre Anforderungen.

Tipps für die Bewerbung

Befolgen Sie die Anweisungen in der Stellenanzeige. Sie sollten nicht an verschiedene Arbeitgeber dieselbe Bewerbung schicken, sondern für jeden Arbeitgeber eine individuelle Bewerbung verfassen. In einer per E-Mail geschickten Bewerbung sollte dasselbe stehen wie in einer handgeschriebenen Bewerbung. Üblicherweise wird ein Anschreiben verschickt, in dem Sie erläutern, warum Sie für das Unternehmen arbeiten wollen, dem Sie einen Lebenslauf und eine Kopie Ihres Abschlusszeugnisses beifügen.

Ist es üblich, dem Lebenslauf ein Foto beizufügen?

Nein, das ist nur bei Bewerbungen bei ausländischen Arbeitgebern üblich.

Werden handschriftliche Bewerbungen bevorzugt?

Nein, eine maschinengeschriebene Bewerbung ist in Ordnung. Falls Sie eine handschriftliche Bewerbung einreichen, sollten Sie darauf achten, dass die Schrift gut leserlich ist.

Wird ein Lebenslauf im Europass-Format generell verwendet und akzeptiert?

Ja, er wird häufig verwendet.

Telefonische Kontaktaufnahme

Seien Sie bei Ihren Kontakten mit dem Arbeitgeber freundlich und zuvorkommend. Antworten Sie auf alle Fragen und machen Sie taktvoll Ihre Erwartungen deutlich.

Sollte ich meiner Bewerbung Zeugnisse beifügen?

Nicht in jedem Fall. In einigen Fällen müssen sie der Bewerbung beigefügt werden, in anderen sollten sie zum Vorstellungsgespräch mitgebracht werden.

Sollte ich Referenzen, Empfehlungsschreiben oder ein Führungszeugnis vorlegen?

Legen Sie dem Personalverantwortlichen Empfehlungen vor, aus denen Ihre beruf­liche Erfahrung und Ihre Kompetenzen ersichtlich sind, und die Kontaktdaten einer Person, die die Richtigkeit dieser Informa­tionen bestätigen kann. Referenzen sollten die Dauer der Beschäftigung bestätigen, die Arbeit des Arbeitsuchenden bewerten und ihn anderen Arbeitgebern empfehlen.

Lehrkräfte und Personen, die zum Bei­spiel mit Waffen oder gefährlichen Stoffen umgehen, brauchen ein Führungszeugnis.

Übliche Zeitspanne zwischen der Ausschreibung einer Stelle und dem Arbeitsantritt

Von 2 Wochen bis zu einem Monat oder länger.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Bei Stellen, die besondere Fachkenntnisse erfordern, müssen Sie sich darauf einstellen, zu einem Test aufgefordert zu werden, in dem Ihre Fachkompetenzen geprüft werden. Bei Stellen für ungelernte Arbeitskräfte wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich arbeitswillig zeigen. Bereiten Sie sich gut auf das Gespräch vor. Nehmen Sie Kopien Ihrer Abschlusszeug-nisse, Qualifikationsnachweise und anderer erforderlicher Dokumente mit, belegen Sie Ihre Arbeitsergebnisse und weisen Sie Ihre berufliche Erfahrung und Ihre Kompetenzen nach. Seien Sie höflich und antworten Sie klar und wahrheitsgetreu.

Angemessene Kleidung

Sie sollten ordentlich, sauber und korrekt gekleidet sein. Wenn es um eine Angestelltenposition geht, sollten Sie einen Anzug (Männer) bzw. ein Kostüm (Frauen) tragen. Schmuck ist akzeptabel, sollte aber nicht aufdringlich sein und sich auf wenige Teile beschränken.

Wer wird anwesend sein?

In der Regel sind ein bis drei Vertreter des Unternehmens im Auswahlgremium vertreten. Sie führen mit 10-30 Bewerbern Vorstellungsgespräche. Manchmal finden Gruppengespräche statt.

Gebe ich den Anwesenden die Hand?

Nein, das ist üblicherweise dem erfolgreichen Bewerber am Ende des Auswahlverfahrens vorbehalten.

Gibt es einen typischen Ablauf des Vorstellungsgesprächs?

In den meisten Fällen beginnt der Arbeit­geber das Gespräch damit, dass er das Unternehmen vorstellt und erläutert, was von dem neuen Mitarbeiter erwartet wird. Dann bittet er den Bewerber, seine Gründe für das Interesse an der Stelle und seine Kenntnisse und Kompetenzen zu beschrei­ben. Der Arbeitgeber kann den Bewer­ber auch bitten, einen Test zu absolvieren oder bestimmte Formulare auszufüllen. Am Ende des Gesprächs kann der Arbeitgeber dem Bewerber Gelegenheit geben, Fragen zu stellen.

Die Atmosphäre ist förmlich. Denken Sie daran und achten Sie auf Ihre Wortwahl. Der größte Teil des Gesprächs ist berufs­bezogenen Themen gewidmet. Persönliche

Aspekte sind für den Arbeitgeber normaler­weise nicht interessant.

Welche Fragen sind nicht zulässig?

Bewerber müssen nicht auf Fragen zu ihrem Privatleben, ihrer Religion und politischen Einstellung oder ihrem Familienstand antworten.

Aushandlung Ihrer Vergütung und zusätzlicher Leistungen

Arbeitsuchende haben selten viel Spielraum bei der Aushandlung des Vertrags und in den meisten Fällen können Sie nur zustimmen oder ablehnen. Die häufigsten freiwilligen Leistungen sind z. B. eine Unterkunft, ein Firmenwagen oder ein Mobiltelefon.

Ist ein Probearbeiten wahrscheinlich?

Möglicherweise wird ein 1-tägiges Probe-arbeiten von Ihnen verlangt. Da dies nicht legal ist, können Sie ablehnen; nur kann dies dann ein Grund für den Arbeitgeber sein, Sie nicht einzustellen.

Wie lang ist die übliche Probezeit?

Im Durchschnitt 3 Monate.

Erstattet der Arbeitgeber meine Kosten für die Wahrnehmung des Vorstellungsgesprächs?

Das ist möglich, kommt aber selten vor.

Wann erfahre ich das Ergebnis?

1 bis 2 Wochen nach dem Vorstellungsgespräch.

Feedback und Nachfragen

Es ist nicht üblich, um ein Feedback zu Ihrem Vorstellungsgespräch zu bitten. Erfolgreichen Bewerbern wird das Ergebnis per E-Mail oder telefonisch mitgeteilt.

Wie früh sollte ich zum Gespräch erscheinen?

Erscheinen Sie mindestens 30 Minuten vor dem vereinbarten Termin.

Datum der letzten Änderung: 2014-09-24 15:50:46

Quelle: Europäische Kommission. Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration.

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