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Staat

Ungarn - um Arbeit zu suchen

Staat: Ungarn
Amtssprachen: Ungarisch
Staatsform: Parlamentarische Republik
Einwohnerzahl: 9,9 Millionen
Hauptstadt: Budapest
Währung: Ungarischer Forint (HUF)
EU- oder EWR-Mitglied: EU
Telefonvorwahl: +36
Internet-Ländercode: .hu

Warum dieses Land?

Ungarns Sprache und Kultur sind einzigartig in Mitteleuropa. Budapest, die beidseits der Donau gelegene pulsierende und wunderschöne Hauptstadt, ist eine Attraktion für Architektur- und Kulturinteressierte. Ungarn ist zudem mit dem weltgrößte Vorkommen von Thermalquellen nach Island gesegnet. Thermal- und Wellnesskultur sind für die Ungarn von großer Bedeutung.

Das Land hat in den letzten beiden Jahrzehnten beträchtliche Investitionen aus dem Ausland angezogen. In den letzten Jahren haben sich die Wirtschaftsaktivitäten jedoch von der Textil- und Lebensmittelindustrie auf die Produktion von Luxusfahrzeugen, erneuerbare Energiesysteme, gehobenen Tourismus und IT verlagert. Die Arbeitslosigkeit ist infolge der Finanzkrise gestiegen; die meisten Stellen werden ausgeschrieben für Arbeitskräfte für die Fließbandfertigung und Metallverarbeitung und Techniker sowie für Hotel- und Gastronomiepersonal.

Arbeitsuche

Die meisten Stellen werden in Ungarn über persönliche Kontakte besetzt. Freie Stellen, die annonciert werden, erscheinen in Tageszeitungen und in Job-Portalen im Internet.

Tipps für die Bewerbung

Der üblichste Weg besteht darin, einen Lebenslauf mit einem Anschreiben zu schi­cken, für eine Stelle als Arbeiter reicht es fürs Erste aber häufig, den Arbeitgeber tele­fonisch zu kontaktieren. Größere Unterneh­men verlangen möglicherweise, dass Sie ein Bewerbungsformular (manchmal online) ausfüllen.

Die Bewerber sollten sich gut vorbereiten und sich über die Aktivitäten und das Profil des Unternehmens sowie über die zu beset­zende Position informieren, um herauszu­finden, ob sie wirklich interessiert sind und wie die Stelle aussieht.

Bei elektronischen Bewerbungen sollten Sie entweder das Online-Bewerbungsformular (falls es eines gibt) benutzen oder (nur) die in der Stellenanzeige verlangten Unterlagen einsenden.

Ist es üblich, dem Lebenslauf ein Foto beizufügen?

Ja, es ist allgemein üblich, ein Foto beizufügen.

Werden handschriftliche Bewerbungen bevorzugt?

Nein, verfassen Sie Ihre Bewerbung nicht handschriftlich, es sei denn, dies wird ausdrücklich gewünscht.

Wird ein Lebenslauf im Europass-Format generell verwendet und akzeptiert?

Die Verwendung des Europass-Formats ist eher nicht üblich, wird aber weithin akzeptiert.

Telefonische Kontaktaufnahme

Es kann nützlich sein, einige Zeit nach dem Abschicken Ihrer Bewerbung beim Unternehmen anzurufen, um zu zeigen, dass Sie wirklich an der Stelle interessiert sind. Außerdem bringt ein solcher Anruf dort Ihren Namen wieder in Erinnerung.

Sie sollten sich immer auf eine telefonische Kontaktaufnahmen vorbereiten, denn Sie müssen bestimmte Fragen stellen (vergessen Sie diese nicht!) und außerdem spontan antworten können. Sie sollten auch immer nach dem nächsten Schritt fragen.

Sollte ich meiner Bewerbung Zeugnisse beifügen?

Schicken Sie Zeugniskopien mit, wenn es verlangt wird. Wahrscheinlich müssen Sie die Originale beim Vorstellungsgespräch oder vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrags vorlegen. Die Authentizität der Dokumente wird am Anfang des Verfahrens nicht überprüft; für bestimmte Positionen (z. B. bei Ärzten) muss sie jedoch vor Vertragsunterzeichnung überprüft werden.

Sollte ich Referenzen, Empfehlungsschreiben oder ein Führungszeugnis vorlegen?

In Ungarn ist die Vorlage von Referenzen nicht besonders üblich. Sie können jedoch nützlich sein, wenn sie relevant sind: beispielsweise eine schriftliche Erklärung zu Ihrer früheren Beschäftigung und eine Bewertung Ihrer Fähigkeiten. Der Arbeitgeber kann Ihren früheren Arbeitgeber anrufen, wenn Sie keine Einwände haben. Empfehlungsschreiben sind nicht beson-ders üblich, können aber einen guten Ein-druck machen, wenn sie von einem sehr bekannten Unternehmen kommen, besonders wenn es in derselben Branche tätig ist. Bestimmte Stellen erfordern die Vorlage eines Führungszeugnisses (auch wenn es eigentlich überflüssig ist). Das steht dann aber in der Stellenanzeige.

Übliche Zeitspanne zwischen der Ausschreibung einer Stelle und dem Arbeitsantritt

Der Arbeitgeber trifft normalerweise seine Entscheidung innerhalb weniger Wochen nach Ablauf der Bewerbungsfrist, doch hängt das auch von der zu besetzenden Stelle und der Zahl der Bewerber ab. Manchmal kann es von der Bewerbung bis zum Arbeitsantritt Monate dauern.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Arbeitgeber wollen im Vorstellungsgespräch Ihre Persönlichkeit kennenlernen und Ihr Engagement erkennen. Sie wollen außerdem sehen, wie Sie in beruflichen Situationen reagieren und wie Sie mit unvorhergesehenen Situationen umgehen.

Angemessene Kleidung

Die Kleiderordnung hängt von der Stelle ab, normalerweise wird eher förmliche Kleidung gewünscht (Anzug, Kleid usw.). Dezenter Schmuck ist erlaubt, allerdings nur bei Frauen.

Wer wird anwesend sein?

In der Regel sind beim Vorstellungsgespräch eine bis drei Personen anwesend.

Gebe ich den Anwesenden die Hand?

Ja, es ist üblich, dass Sie Ihren Gesprächspartnern die Hand geben.

Gibt es einen typischen Ablauf des Vorstellungsgesprächs?

Üblicherweise dauert das Gespräch 1/2 Stunde. Manche Unternehmen führen jedoch mehrere Gespräche (z. B. ein beruf­liches, ein persönliches usw.) oder Tests durch. Der Aufbau eines Bewerbungsge­sprächs kann unterschiedlich sein, die Atmosphäre ist allerdings fast immer förm­lich (auch wenn sie freundlich ist). Seien Sie am Anfang eher zurückhaltend und war­ten Sie ab, ob der Arbeitgeber eine etwas lockerere Haltung einnimmt. Im Gespräch wird üblicherweise vor allem über berufli­che Themen gesprochen, aber tendenziell geht es immer mehr auch um Ihre Persön­lichkeit, Fähigkeiten und Einstellungen, um Intelligenz und allgemeines Verhalten. Sie sollten immer versuchen, sich gut zu ver­kaufen, Ihre Motivation zu erklären und Gründe anzuführen, warum sich das Unter­nehmen für Sie entscheiden sollte - natür­lich ohne zu aufdringlich zu werden. Häufig wird im Gespräch auf Ihren Lebenslauf Bezug genommen. Außerdem werden die Bewerber fast immer gefragt, warum sie ihren vorherigen Arbeitsplatz aufgegeben haben, und was ihre fünf besten und ihre fünf schlechtesten Eigenschaften sind.

Sie können alle Fragen zu dem Arbeits­platz stellen, aber Sie sollten das Thema Vergütung nicht zuerst anschneiden - normalerweise wird es vom Arbeitgeber angesprochen. Sie sollten jedoch dar­auf vorbereitet sein, über Ihre Lohn- oder Gehaltsvorstellungen zu sprechen. Hier ist es immer besser, keine genaue Zahl zu nen­nen, sondern eine Spanne anzugeben. Heut­zutage ist es der Bewerber, der für einen Arbeitsplatz als Büroangestellter die Höhe der gewünschten Vergütung nennen sollte.

Welche Fragen sind nicht zulässig?

In Ungarn sind Antidiskriminierungsge­setze in Kraft. Das bedeutet, dass Sie den Arbeitgebern keine "sensiblen" persönlichen Auskünfte (über Ihre Religion, politische Einstellung oder sexuelle Orientierung, eine geplante Schwangerschaft usw.) geben müssen. Falls Sie unsicher sind, ob eine Frage für die zu besetzende Stelle rele­vant ist, können Sie einfach zurückfragen, warum diese Informationen wichtig sind.

Aushandlung Ihrer Vergütung und zusätzlicher Leistungen

Über den Arbeitsvertrag wird in der Regel am Ende des Bewerbungsverfahrens verhandelt. Sie können Ihre Vergütung aushandeln, sollten deren Höhe aber rechtfertigen können. Sie sollten auch berücksichtigen, dass die Löhne und Gehälter in einigen Bereichen (z. B. bei Beamten) gesetzlich festgelegt sind. Die Vergütung wird als monatliche Zahlung angegeben. Im Arbeitsvertrag sollte auch der Urlaubsanspruch festgelegt werden (es besteht ein gesetzlich festgelegter Mindestanspruch). Prämien werden separat ausgehandelt. Stellen sie allerdings einen großen Anteil des Verdiensts dar, werden sie in den Arbeitsvertrag aufgenommen. Die Vergütung und freiwillige Leistungen werden mit dem Geschäftsführer besprochen.

Ist ein Probearbeiten wahrscheinlich?

Ja, fast ausnahmslos.

Wie lang ist die übliche Probezeit?

Die Probezeit dauert üblicherweise 3 Monate bzw., wenn sie kürzer ist, kann sie auf 3 Monate verlängert werden. Falls für das Unternehmen ein Tarifvertrag gilt, kann die Probezeit bis zu 6 Monate dauern.

Erstattet der Arbeitgeber meine Kosten für die Wahrnehmung des Vorstellungsgesprächs?

Kosten, die Ihnen für das Erscheinen zum Vorstellungsgespräch entstehen, werden fast nie erstattet.

Wann erfahre ich das Ergebnis?

Normalerweise erfahren Sie es innerhalb weniger Wochen, manchmal jedoch erst nach 1 oder 2 Monaten.

Feedback und Nachfragen

Es ist nicht üblich, um eine Rückmeldung zu bitten - entweder bekommen Sie die Stelle oder eine Ablehnung.

Wie früh sollte ich zum Gespräch erscheinen?

Pünktlichkeit ist ein Muss. Sollten Sie sich verspäten, informieren Sie nach Möglichkeit den Arbeitgeber. Sie sollten bestätigen, dass Sie zum Vorstellungsgespräch kommen werden. Sie können erforderlichenfalls einen neuen Termin vereinbaren, sollten aber sicher sein, diesen auch wahrnehmen zu können.

Datum der letzten Änderung: 2014-09-24 13:06:50

Quelle: Europäische Kommission. Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration.

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