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Staat

Estland - um Arbeit zu suchen

Staat: Estland
Amtssprachen: Estnisch
Staatsform: Parlamentarische Republik
Einwohnerzahl: 1,3 Millionen
Hauptstadt: Tallinn
Währung: Euro (EUR)
EU- oder EWR-Mitglied: EU
Telefonvorwahl: +372
Internet-Ländercode: .ee

Warum dieses Land?

Estland ist bekannt für seine Informationstechnologie - Skype wurde von zwei Esten programmiert - und für seine mittelalterliche Hauptstadt Talinn, seine Seebäder, Inseln, romantischen Schlösser und die Wälder, die über die Hälfte seiner Fläche bedecken. Auch wenn ihr Land üblicherweise als der kleinste baltische Staat beschrieben wird, fühlen sich viele Esten eher zu den nordischen Staaten als zum Baltikum gehörig, da ihre ethnischen und sprachlichen Wurzeln denen der Finnen näher sind als denen der Litauer und Letten.

Ende 2011 hatte Estland die geringste Staatsverschuldung aller EU-Länder. Freie Stellen auf dem kleinen Arbeitsmarkt des Landes, insbesondere Stellen auf der Führungsebene, sind hart umkämpft. Für Stellen im Dienstleistungswesen, Verkauf oder für Maschinen- und Anlagenbediener gibt es neueren Zahlen zufolge die wenigsten Bewerber.

Arbeitsuche

Eine Arbeitsstelle findet man in Estland übli­cherweise mithilfe von Freunden, Stellenan­zeigen in Zeitungen, Arbeitsvermittlungen, Internetportalen und der öffentlichen Arbeits­verwaltung: die estnischen Arbeitslosenkas­sen und ihre Arbeitsämter (Weblinks auf der Linkseite des EURES-Portals). Weitere nützli­che estnische Portale zur Stellensuche sind u. a.: CV-Online (http://www.cv.ee) und CV Market (http://www.cvkeskus.ee).

Im Allgemeinen ist ein Netz persönlicher Kon­takte unabdingbar, um eine Stelle zu finden. Wenn Sie einen Kontakt haben, der Ihnen Insiderinformationen verschaffen kann, nut­zen Sie ihn. Kennen Sie jemanden, der in einem Unternehmen arbeitet? Fragen Sie ihn, ob er ihnen helfen kann.

Nutzen Sie auch soziale Netzwerke. Werden Sie auf Facebook "Fan" des Unternehmens, in dem Sie arbeiten möchten, und folgen Sie ihm auf Twitter. Auf diese Weise kommen Sie an Informationen, die Sie sonst nicht gefunden hätten.

Tipps für die Bewerbung

In Estland bewerben sich die meisten Arbeitsuchenden über eine Online-Stellen­datenbank. Eine elektronische Bewerbung ist ratsam. Sie sollte kurz und spezifisch sein. Eine schriftliche Bewerbung sollte leserlich, grammatikalisch korrekt, kurz und aussagekräftig sein.

In vielen Fällen müssen Sie mehrere Bewer­bungsrunden absolvieren, nachdem Sie den Lebenslauf und die Bewerbung eingereicht haben. Dazu können eine Sprachprüfung und ein Eignungstest für die Stelle gehören. Am Ende können Sie - wenn Sie erfolgreich sind - eine Einladung zu einem Vorstel­lungsgespräch erwarten.

Ist es üblich, dem Lebenslauf ein Foto beizufügen?

Dies steht dem Bewerber völlig frei und ist nicht obligatorisch. Etwa die Hälfte aller Bewerber in Estland fügen Ihrem Lebens-lauf ein Foto bei.

Werden handschriftliche Bewerbungen bevorzugt?

Nein, Anschreiben und Lebenslauf werden normalerweise am Computer geschrieben und elektronisch verschickt.

Wird ein Lebenslauf im Europass-Format generell verwendet und akzeptiert?

Das landesübliche Lebenslauf-Format wird bevorzugt.

Telefonische Kontaktaufnahme

Wenn Sie sich auf ein Telefongespräch vor¬bereiten, halten Sie die Stellenausschreibung, Ihren Lebenslauf und ein Notizbuch bereit. Finden Sie die richtige Kontaktperson - einen Personalverantwortlichen. Äußern Sie Interesse an der Stelle und fragen Sie, wohin Sie die notwendigen Dokumente schicken sollen. Seien Sie höflich, hören Sie zu, sprechen Sie langsam und deutlich, geben Sie präzise Antworten und machen Sie Angaben über Referenzen. Zeigen Sie Eigeninitiative.

Sollte ich meiner Bewerbung Zeugnisse beifügen?

Nein, Zeugnisse und Befähigungsnachweise sollten Sie zum ersten Vorstellungsgespräch mitbringen. Kopien werden akzeptiert. Legen Sie nur das Zeugnis des jeweils höchsten Abschlusses vor. Ein Zeugnis, das vor mehr als 10 Jahren ausgestellt wurde, müssen Sie nur vorlegen, wenn es mit der Stelle und den dafür geforderten Qualifikationen zu tun hat.

Sollte ich Referenzen, Empfehlungsschreiben oder ein Führungszeugnis vorlegen?

Bewerber sollten im Lebenslauf die Kontaktdaten von zwei oder drei Referenzpersonen angeben. Das können ehemalige Arbeitgeber oder Kontakte aus der Schule oder Universität sein. Sie sollten in der Lage sein, die einschlägigen Angaben im Lebens- lauf zu bestätigen, und berufliche Hintergrundinformationen über den Bewerber geben können.

Ein Führungszeugnis ist für Beschäftigte im öffentlichen Dienst obligatorisch. In manchen Berufen muss nachgewiesen werden, dass keine Vorstrafen vorliegen (z. B. bei Kraftfahrern in Bezug auf Verkehrsvergehen usw.).

Übliche Zeitspanne zwischen der Ausschreibung einer Stelle und dem Arbeitsantritt

Durchschnittlich 1 Monat.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Bereiten Sie sich ausreichend auf das Gespräch vor, damit Sie selbstbewusst und konzentriert auftreten können. Nehmen Sie Stift und Notizbuch mit, damit Sie sich Notizen machen können. Setzen Sie sich nicht, ehe Sie dazu aufgefordert werden. Seien Sie selbstbewusst und überzeugend - und vergessen Sie nicht, zu lächeln.

Angemessene Kleidung

Die Kleiderordnung hängt von der Stelle und dem Arbeitgeber ab. Ratsam ist ein konventioneller und bequemer Kleidungsstil. Schmuck kann getragen werden.

Wer wird anwesend sein?

Normalerweise sind der offizielle Vertreter des Arbeitgebers, ein oder mehrere Personalverantwortliche und manchmal auch mehrere Bewerber anwesend, wenn es sich um ein Gruppengespräch handelt. Wenn Sie an einem Test teilnehmen, stellen Sie sich auf 2 bis 10 Bewerber ein. Tests dauern normalerweise 30 Minuten bis 1,5 Stunden.

Gebe ich den Anwesenden die Hand?

Ein Händedruck ist zur Begrüßung angemessen, aber warten Sie unbedingt ab, dass der Arbeitgeber Ihnen die Hand gibt. Seien Sie freundlich und offen, stehen oder sitzen Sie gerade, sprechen Sie hörbar und deutlich und halten Sie dabei Blickkontakt.

Gibt es einen typischen Ablauf des Vorstellungsgesprächs?

Zu Beginn des Gesprächs ist eine kurze Aufwärmphase (allgemeine Fragen) zu erwarten, gefolgt von spezifischen Fragen zu Ihrer Persönlichkeit und Motivation.

Danach geben Sie eine kurze Einführung zu Ihrer Person. Möglicherweise wer- den Sie nach Ihren Stärken und Schwächen und danach gefragt, warum Sie speziell an dieser Stelle interessiert sind, sowie nach Bildungsweg, Ausbildung und bisheriger Berufserfahrung, Hobbys, Konditionen und Gehalt. Man erwartet ein offenes und freundliches, aber nicht zu vertrauliches Verhalten.

Erwarten Sie Fragen über Pflichten, Arbeitsbedingungen, künftige Kollegen, Prämien, Gehalt und allgemeine Angaben zu Ihrer früheren Stelle, Ihren Aufgaben dort und dem Grund, warum Sie sie verlassen haben.

Weitere Informationen zur Stelle und zum Unternehmen können normalerweise am Ende des Gesprächs erfragt werden.

Welche Fragen sind nicht zulässig?

Fragen zum Privatleben (z. B. Angaben zur sexuellen Orientierung, Religion, Schwangerschaft, Krankheit und finanziellen Situation) gelten als streng private Angelegenheiten.

Aushandlung Ihrer Vergütung und zusätzlicher Leistungen

Bei den Vertragsverhandlungen kann es um den Termin des Arbeitsantritts, das Gehalt und Prämien gehen. Das Gehalt kann verhandelbar sein, dies ist jedoch von der Position und dem Unternehmen abhängig. Die Vergütung wird im Allgemeinen pro Monat angegeben. Urlaubsgeld ist in die Vergütung eingeschlossen und in Estland gesetzlich geregelt. Jahresprämien können nicht gesondert ausgehandelt werden.

Folgende Vergünstigungen können angeboten werden, sind aber nicht sehr üblich: Firmenwagen, Erstattung von Reisekosten, Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder Schwimmbad. In der Privatwirtschaft können diese Zusatzleistungen verhandelt wer¬den. Zusatzleistungen werden mit Ihrem unmittelbaren Vorgesetzten ausgehandelt.

Ist ein Probearbeiten wahrscheinlich?

Nein, dies ist nicht üblich.

Wie lang ist die übliche Probezeit?

4 Monate, im öffentlichen Dienst 6 Monate.

Erstattet der Arbeitgeber meine Kosten für die Wahrnehmung des Vorstellungsgesprächs?

Nein, das ist unwahrscheinlich.

Wann erfahre ich das Ergebnis?

Die meisten Unternehmen (60 %) teilen Ihnen das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens innerhalb von 2 Wochen nach dem Vorstellungsgespräch mit. Die anderen (40 %) geben keinerlei Rückmeldung.

Feedback und Nachfragen

Der Arbeitgeber erwartet möglicherweise, dass Sie sich selbst um eine Rückmeldung kümmern. Nach dem Gespräch können Sie fragen, wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können. Wenn Sie im angegebenen Zeitraum nichts hören, können Sie sich telefonisch beim Arbeitgeber nach dem Ergebnis erkundigen. Nach dem Vorstellungstermin können Sie sich beim Arbeitgeber per E-Mail für das Gespräch bedanken - das zeigt Ihr Interesse und hilft dem Arbeitgeber, sich an Sie zu erinnern.

Wie früh sollte ich zum Gespräch erscheinen?

Es ist sehr zu empfehlen, beim Vorstellungstermin pünktlich zu sein. Eine Verspätung ohne triftigen Grund ist nicht zulässig. Sie sollten einige Minuten früher erscheinen - das zeigt Ihre Pünktlichkeit und Ihr Interesse an der Stelle.

Datum der letzten Änderung: 2014-09-24 09:35:10

Quelle: Europäische Kommission. Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration.

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