1. Wo du in Europa einen Job suchst

Junge Frau sucht am Laptop nach Jobs
Junge Frau sucht am Laptop nach Jobs

Das EURES-Portal listet fast 3 Mio. offene Stellen aus 31 europäischen Ländern und ist kostenlos. Dazu kommen die öffentliche Arbeitsverwaltung deines Wunschlands, Karriereseiten von Unternehmen und Online-Jobmessen. Am besten fängst du mit den Berufen an, in denen Europa Leute fehlen.

EURES – das europäische Jobportal

EURES ist das Netzwerk für berufliche Mobilität der öffentlichen Arbeitsverwaltungen in den 27 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Auf dem Portal kannst du:

  • fast 3 Mio. Stellenangebote durchsuchen und nach Land, Branche und Sprache filtern;
  • deinen Lebenslauf hochladen (aus Europass), damit dich rund 5.000 registrierte Arbeitgeber finden;
  • an den European (Online) Job Days teilnehmen – virtuelle Jobmessen, auf denen du ohne Reise mit Arbeitgebern aus einem anderen Land sprichst;
  • einen EURES-Berater um kostenlose Hilfe bitten – zu deinem Lebenslauf, zum Arbeitsmarkt und zu den Lebensbedingungen im Land deiner Wahl.

Die nationale Arbeitsverwaltung

Jedes Land hat eine eigene öffentliche Arbeitsverwaltung mit einer Jobdatenbank. Sie ist oft größer als das, was bei EURES ankommt. Schau sie dir für dein Wunschland an – die nationalen Namen und Links findest du in jedem Länderporträt: Warum im Ausland arbeiten? 32 Länder »

Weitere Anlaufstellen

  • Karriereseiten von Unternehmen – viele Arbeitgeber veröffentlichen Stellen nur auf ihrer eigenen Website oder über Personalvermittlungen.
  • Private Jobbörsen und Personalvermittlungen – prüf, ob die Agentur in ihrem Land registriert ist, und zahl nie eine Gebühr, um einen Job zu bekommen (siehe Jobbetrug »).
  • Der Career Service und das Alumni-Netzwerk deiner Hochschule – vor allem für Praktika und Traineeprogramme.
  • Berufliche Netzwerke wie LinkedIn – siehe dein Online-Profil »

Wo die Jobs sind

Laut dem EURES-Bericht 2025 über Arbeitskräftemangel und -überschüsse (veröffentlicht im Juni 2026) fehlen in Europa vor allem Leute in Gesundheit und Pflege (Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Betreuungskräfte), im Bauhandwerk (Elektriker, Installateure, Dachdecker) und in technischen Berufen. Derselbe Bericht zeigt: 98 % der Berufe, in denen in einem Land Arbeitskräfte fehlen, haben in einem anderen Land einen Überschuss – ein Umzug kann sich also wirklich lohnen.

Tipp: Mit der Landessprache stehen dir viel mehr Türen offen als nur mit Englisch. Wie du Sprachen lernst »

Quellen: EURES – Angebote für Arbeitsuchende · EURES – Bericht 2025 über Arbeitskräftemangel und -überschüsse Stand: 3. Oktober 2026.


Auf Grundlage offizieller EU-Informationen: EURES, Ihr Europa – Arbeit und Ruhestand, Europass, die Europäische Kommission und das EU-Recht (EUR-Lex). Regeln können sich ändern – prüf die offiziellen Quellen, bevor du umziehst. Stand: Oktober 2026.

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